Das Rheinpark-Center ist lebenswert

Das Rheinpark-Center ist lebenswert

Am 6. Februar veröffentliche die Neuss-Grevenbroicher Zeitung einen Artikel über das Rheinpark-Center, in der das Rheinpark-Center als „Brennpunkt“ bezeichnet wurde. Natürlich war dieser Artikel auch ein Thema in meiner letzten Bürgersprechstunde. Einhellige Meinung dabei, die ich auch teile: Das Rheinpark-Center ist kein „Brennpunkt“. Viele Bürgerinnen und Bürger leben gerne in diesem Stadtteil.

E-Mail eines Bürgers war Auslöser

Auslöser für die Berichterstattung war eine E-Mail eines Anwohners, der sich insbesondere über den aktuell schlechten Zustand des Hauses an der Görlitzer Straße 3 beklagte. Die Baustelle sei schlecht bis gar nicht abgesichert und zwischenzeitlich von Arbeitern bewohnt. Leider befindet sich die Baustelle immer noch in einem schlechten Zustand, den der Bauträger wohl auch nicht so schnell beseitigen wird. Bei der Stadt Neuss habe ich mich dafür eingesetzt, dass alle möglichen Maßnahmen zur Baustellensicherung im Sinne der Anwohner kontrolliert und eingehalten werden. Zudem hoffe ich, dass der „Treff 3“ der Diakonie Neuss bald neue Räume im Gebäude erhält, um seine gute Arbeit weiter auszubauen. Denn entgegen aller Gerüchte bleibt der „Treff 3“ auch weiterhin erhalten. Dafür habe ich mich als Ihr Stadtverordneter schon 2017 eingesetzt.

Vieles nicht vor Ort beeinflussbar

Trotzdem ist das Rheinpark-Center ein liebenswerter Stadtteil. Leider wird das von einigen Neussern außerhalb des Stadtteils nicht anerkannt. Oft sind diese Bürger aber überhaupt nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten vertraut. Dadurch verschlechtert sich die Wahrnehmung des Stadtteils. Aber wie in jedem Stadtteil gibt es auch im Rheinpark-Center Themen, die angegangen werden müssen: Beispielsweise die Ansiedlung eines Arztes, was aber von der Kassenärztlichen Vereinigung bislang verhindert wird. Außerdem fehlt ein flächendeckender Breitband-Internetausbau mit Geschwindigkeiten ab 50.000 kBit. Auch der Zustand der S-Bahn-Haltestelle ist wenig attraktiv. Jedoch hat mir die Deutsche Bahn bestätigt, dass der Haltepunkt für einen Ausbau mit Fahrstuhl bis 2023 vorgesehen ist. Diese Punkte kann ich als Kommunalpolitiker kaum beeinflussen, aber ich erkundige mich regelmäßig nach dem aktuellen Sachstand und stelle sicher, dass die Themen nicht in Vergessenheit geraten.

Weiter aktiv für den Stadtteil

Ich werde mich auch weiterhin für meinen Heimat-Wahlkreis und das Rheinpark-Center, wo ich aufgewachsen bin, stark machen und mich für ihre Anliegen einsetzen. Deswegen würde ich mich freuen, wenn Sie sich auch weiterhin direkt an mich wenden oder meine Sprechstunden besuchen. Seit 2007 stehe ich Ihnen regelmäßig zum Austausch zur Verfügung und werde dies auch weiterhin im „Treff 3“ anbieten. Schauen Sie vorbei und bringen Sie Ihre Ideen ein, um das Rheinpark-Center auch nach außen hin besser zu machen.


Dieser Artikel ist in der Wahlkreis-Zeitung Frühjahr 2020 erschienen.

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