Hammfeld2-Segmueller

Hammfeld II kommt (irgendwie anders)

Wir schreiben das Jahr 1991. Auf Grund einer allgemeinen Hochstimmung und einem städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 1990 wurde in der Nähe des Gewerbegebietes Hammfeld ein neues Gewerbegebiet im Grundsatz beschlossen, das den Namen Hammfeld II tragen sollte. Seit 1991 ist außer vielen Versprechungen, Grundstücksver- und rückkäufen wenig passiert. Sogar einzelne Bauvorleistungen wie der Kreisverkehr an der (ehemaligen) Königsberger Straße wurden errichtet. Das aus dem Büropark nichts werden sollte, wurde insbesondere bei der aktuellen Leerstandsquote im Hammfeld I schnell klar. Doch statt der Neuentwicklung von Ideen wird das Hammfeld II jetzt zum Flickenteppich.
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Gesamtschule, Integration und Sarrazin (NEWS 89.4-Bericht)

Lange Zeit war nichts von mir zu hören, außer zu Schützenfest ;-) Aber ab heute soll es sich ändern.

Das aktuelle Thema in Neuss ist natürlich die dritte Gesamtschule und die vom Bürgermeister damit verbundene Schließung weiterer Schulen. Wie viele vernünftigen Neusser habe ich auch an der Unterschriftenaktion des Stadtelternrates teilgenommen. Und natürlich kämpfe ich in allen Gremien für die Errichtung einer dritten Gesamtschule auf Neusser Boden. Jeder, der die Neusser Schullandschaft kennt, weiß, dass diese Gesamtschule sinnvoll in der Nordstadt anzusiedeln ist.

Leider gibt es da ein Problem: Wir sind in Neuss. Einer Stadt, die in Meinungen und Struktur verkalkt ist. Dazu zählt nicht nur die CDU, die insbesondere bei den jüngeren Köpfen der Fraktion älter wirkt, als der napoleonische Nordkanal. Dazu zählt auch die „Presse“ in Form eines Werbeblättchen, dass andere Parteien als die CDU nicht kennt oder kennen will. Statt differenziert alle Meinungen darzustellen, wie es andere lokale Zeitungen machen, gibt sie nur den Streit zwischen CDU und CDU-Bürgermeister wieder. Ergänzt durch die CDU-Hochzeitsinformation. Warum ist das nicht eigentlich der CDU-Kurier, wo die Farbe ja schon passend gewählt wurde?

Der „Kompromiss“ der CDU-Fraktion, beide Realschulen und eine Grundschule zu erhalten, ist zwar aus Sicht der jungen Betonköpfe der CDU revolutionär, aber in Wirklichkeit soll nur eine Niederlage von vor vier Jahren beseitigt werden. Damals konnte nach langem Kampf die Barbaraschule gerettet werden, mit Stimmen der CDU. Dies soll nun rückgängig gemacht werden. Doch ist dies sozial sinnvoll? Ich sage Nein, da die Barbaraschule einen besonderen Auftrag hat: Integration! Der Deal, dass die Schule gegen ein Jugendzentrum und eine Kita ersetzt werden soll, ist sinnlos. Vielmehr müssen alle drei Komponenten zusammenspielen.

Was die bisherige Integrationspolitik zur Folge hatte, kann man am Fall Sarrazin sehen. Diese Äußerungen dürfen in Deutschland nicht Massenmeinung werden. Mein stlv. Vorsitzender bei den Neusser Jusos, Jascha Huschauer, hat sich dazu auf jusos-neuss.de geäußert. Und auch heute Morgen konnte man meine Meinung dazu auf NEWS 89.4 hören. Hier ist der Bericht:

SPD-Basis zu Sarrazin

(Quelle News 89.4)

Lange Zeit war nichts von mir zu hören, außer zu Schützenfest ;-) Aber ab heute soll es sich ändern.

Das aktuelle Thema in Neuss ist natürlich die dritte Gesamtschule und die vom Bürgermeister damit verbundene Schließung weiterer Schulen. Wie viele vernünftigen Neusser habe ich auch an der Unterschriftenaktion des Stadtelternrates teilgenommen. Und natürlich kämpfe ich in allen Gremien für die Errichtung einer dritten Gesamtschule auf Neusser Boden. Jeder, der die Neusser Schullandschaft kennt, weiß, dass diese Gesamtschule sinnvoll in der Nordstadt anzusiedeln ist.

Leider gibt es da ein Problem: Wir sind in Neuss. Einer Stadt, die in Meinungen und Struktur verkalkt ist. Dazu zählt nicht nur die CDU, die insbesondere bei den jüngeren Köpfen der Fraktion älter wirkt, als der napoleonische Nordkanal. Dazu zählt auch die „Presse“ in Form eines Werbeblättchen, dass andere Parteien als die CDU nicht kennt oder kennen will. Statt differenziert alle Meinungen darzustellen, wie es andere lokale Zeitungen machen, gibt sie nur den Streit zwischen CDU und CDU-Bürgermeister wieder. Ergänzt durch die CDU-Hochzeitsinformation. Warum ist das nicht eigentlich der CDU-Kurier, wo die Farbe ja schon passend gewählt wurde?

Der „Kompromiss“ der CDU-Fraktion, beide Realschulen und eine Grundschule zu erhalten, ist zwar aus Sicht der jungen Betonköpfe der CDU revolutionär, aber in Wirklichkeit soll nur eine Niederlage von vor vier Jahren beseitigt werden. Damals konnte nach langem Kampf die Barbaraschule gerettet werden, mit Stimmen der CDU. Dies soll nun rückgängig gemacht werden. Doch ist dies sozial sinnvoll? Ich sage Nein, da die Barbaraschule einen besonderen Auftrag hat: Integration! Der Deal, dass die Schule gegen ein Jugendzentrum und eine Kita ersetzt werden soll, ist sinnlos. Vielmehr müssen alle drei Komponenten zusammenspielen.

Was die bisherige Integrationspolitik zur Folge hatte, kann man am Fall Sarazin sehen. Diese Äußerungen dürfen in Deutschland nicht Massenmeinung werden. Mein stlv. Vorsitzender bei den Neusser Jusos, Jascha Huschauer, hat sich dazu auf jusos-neuss.de geäußert. Und auch heute Morgen konnte man meine Meinung dazu auf NEWS 89.4 hören. Hier ist der Bericht: Link

Wo jung drauf steht…

thumbnail …muss nicht jung drinnen sein. Seit Samstag wird die Stadt Neuss mit einer Masse von Plakaten geschmückt. Und spätestens jetzt hat jeder gemerkt, dass die Kommunalwahl vor der Tür steht. Auch ich bin stark in meinem Stadtteil vertreten. Besonders spannend ist es für einen was der Gegner aufstellt. Dabei fiel mir besonders das Plakat der CDU zu ihren jungen Kandidaten auf. Darauf sieht man mehrere jüngere Menschen an einem Kicker. Doch sind diese Personen wirklich jung? Wenn man sich die Personen anschaut, kommen einem diese bekannt vor. Diese Personen sind zum Beispiel Gründer einer Initiative zur Erhaltung von Spielplätzen. Dabei wäre diese nicht notwendig, wenn die eigene Partei die Gelder für Spielplätze nicht gekürzt hätte. Doch anstatt sich durchzusetzen wird eine scheinheilige Organisation gegründet. Das, was da als junges Team präsentiert wird, ist mutlos und kraftlos. Und im Endeffekt sind sie nur Stimmvieh ihrer Partei. Sie als Wähler können entscheiden, ob sie Mut und Aufbruch oder altes und verstaubtes, getarnt als junges Team, wollen.

 

Wahlkreis

Mein Wahlkreis ist Innenstadt/Hammfeld (Wahlkreis 1) und beinhaltet den östlichen Teil der Neusser Innenstadt vom Hafenbecken 1 bis zum Nordkanal, das Dienstleistungszentrum Hammfeld und das Rheinpark-Center mit dem Rheinpark. Diese Teile erfordern eine getrennte Betrachtung, da sie sehr unterschiedlich sind.

Innenstadt:
Die östliche Innenstadt ist zur Zeit sehr in Bewegung. Insbesondere die Entwicklungen am Hafenbecken 1 und die neue Erschließung des Busbahnhofes werden einige Veränderungen für die Stadt mitbringen. Dabei wird an der Batteriestrasse der Umbau der “Cretschmar Cargo”-Halle mit Erweiterungsbau am Kopf des Gebäudes die Stadt näher ans Wasser bringen. Dies wird auch verkehrliche Konsequenzen mitbringen, die ich für Sie aktiv gestalten möchte. Dabei wird nicht nur der Teil an den Hallen verändert, sondern auch die verkehrliche Situation am ehemaligen Busbahnhof wird durch den Neubau des Bildungshauses für Musikschule und Volkshochschule entscheidend verändert. Aber nicht nur planerische Veränderungen werden diese Stadt bestimmen. Ich möchte ein grünes Neuss, das die Stadt lebenswert macht. Dafür müssen unsere Günflächen erhalten und ausgebaut werden.

Hammfeld:
Viele Neusser Dienstleistungsunternehmen haben sich im Standort Hammfeld angesiedelt. Namen wie 3M, Toshiba und Euromoda strahlen in die weite Umgebung aus und sind ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt. Aber auch die Bildung hat eine Heimat im Hammfeld: Das Berufsbildungszentum im Hammfeld ist technologisch auf dem aktuellen Stand und gibt allen jungen Menschen eine berufliche Perspektive.

Rheinpark-Center:
Das Rheinpark-Center ist besonders durch das Einkaufszentrum Huma bekannt. Angebunden durch S-Bahn, Bus und Straßenbahn ist das Rheinpark-Center aber auch für viele als Wohnsitz attraktiv. Durch den Umbau des Huma-Einkaufsparks zum Rheinparkcenter wurde in den vergangenen Jahre eine neue Attraktivität geschaffen.

Pressemitteilung: City-Treff trägt Mitschuld an mangelhafter Innenstadt

Thomas Toll offenbart im NGZ-Interview das Armutszeugnis der Werbegemeinschaft

Das Interview von Thomas Toll in der NGZ sorgt für viel Diskussion in der Politik. Insbesondere der Wahlkreiskandidat der SPD in der Innenstadt, Michael Ziege, reagiert mit Unmut: „Das NGZ-Interview von Thomas Toll zeigt, wie wenig er und die Werbegemeinschaft City-Treff in den letzten zwei Jahren geschafft haben“, meint Michael Ziege. Insbesondere sieht er Probleme in der fehlenden Zusammenarbeit des City-Treffs mit der Politik. „Außer den regelmäßigen Angriffen und destruktiven Äußerungen gegenüber der Politik hört man von Herrn Toll nicht viel. Dabei trägt der City-Treff mindestens genauso viel Schuld an der mangelhaften Innenstadt wie die Politik.“ Die Kritik gegenüber der neuen Marketing Neuss lässt Ziege nicht gelten: „Eine Veranstaltung wie das Hansefest gehört auch in den Aufgabenbereich der Werbegemeinschaft, denn wann ist  mehr Werbung möglich, als bei einem gelungenen Fest?“
Besonders viel Angst um die Innenstadt hat Michael Ziege wegen das Verhaltens von Thomas Toll in Bezug zu Vorschlägen, die aus der Politik kommen: “Herr Toll hat sich nicht zu konstruktiven Änderungsvorschlägen geäußert. Anscheinend ist er nicht an einer Verbesserung interessiert.“  Dabei hat Ziege besonders die Vorschläge des Bürgermeisterkandidaten Reiner Breuer im Auge, die Mitte 2008 vorgestellt wurden. „Seine negative Einstellung gegenüber dem öffentlichen Personennahverkehr lässt Herrn Toll alle anderen Möglichkeiten der Innenstadtgestaltung vergessen.“ So können Sortimentsabstimmungen der Einzelhändler, kreative Parkraumnutzung zum Vorteil der Konsumenten und das Bestreben nach Kernöffnungszeiten erste Schritte zu einer attraktiveren Innenstadt sein.

Bürgerbrief Januar 2009

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Nachbarn,

zuerst möchte ich Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2009 wünschen. Den Erfolg können Sie sogar mitgestalten, wenn Sie in diesem Jahr bei der Kommunalwahl Ihre Stimme abgeben. Dabei können Sie entscheiden, wie sich Ihr Stadtteil und die gesamte Stadt Neuss entwickeln soll. In den kommenden Wochen werden Sie die Kandidaten kennen lernen und sich ein Bild über die Haltungen zu den einzelnen Themen machen können. Einer dieser Kandidaten werde ich, Michael Ziege, sein.

Ich bin einer der sechs SPD-Kandidaten, die unter 35 Jahre alt sind. Die CDU stellt weniger Menschen auf, die so jung sind, und hat erst jetzt geschafft, ihre alten Kräfte zu ersetzen. Doch statt die jungen Menschen zu fördern, werden ältere Kräfte mit deren Wiedereinstieg hochgejubelt. Dies zeigt, wer in unserer Heimatstadt die frischen Kräfte stellt. Ihre 6 Richtigen werden für Sie da sein und der Stadt frischen Wind geben.

Meine persönlichen Themenbereiche sind sehr eng mit meinem Werdegang verbunden. So bin ich seit längerer Zeit als sachkundiger Bürger Mitglied im Umweltausschuss der Stadt Neuss. Neben dem Umweltbereich versuche ich meine Kenntnisse aus dem Studium in die Politik einzubringen. Als Lehramtsstudent an der RWTH Aachen ist ein weiterer Themenschwerpunkt die Jugend- und Bildungspolitik. Zu guter Letzt interessiere ich mich sehr für Technik und dies findet sich auch im letzten Themenschwerpunkt des öffentlichen Nahverkehrs wieder.

Wenn Sie mehr über mich wissen wollen oder Anregungen zu Themen haben, dann besuchen Sie doch meine Homepage http://www.michael-ziege.de, sprechen Sie mich persönlich an oder besuchen Sie meinen Stammtisch. Dieser findet immer am ersten Montag im Monat ab 19:30 Uhr in der Hafenbar im UCI-Kino statt.

Damit alles Gute und bis zum nächsten Stammtisch am 2. Februar 2009, 19:30 Uhr

Ihr Michael Ziege