Mein Wahlkreis ist Innenstadt/Hammfeld (Wahlkreis 1) und beinhaltet den östlichen Teil der Neusser Innenstadt vom Hafenbecken 1 bis zum Nordkanal, das Dienstleistungszentrum Hammfeld und das Rheinpark-Center mit dem Rheinpark. Diese Teile erfordern eine getrennte Betrachtung, da sie sehr unterschiedlich sind.
Innenstadt:
Die östliche Innenstadt ist zur Zeit sehr in Bewegung. Insbesondere die Entwicklungen am Hafenbecken 1 und die neue Erschließung des Busbahnhofes werden einige Veränderungen für die Stadt mitbringen. Dabei wird an der Batteriestrasse der Umbau der “Cretschmar Cargo”-Halle mit Erweiterungsbau am Kopf des Gebäudes die Stadt näher ans Wasser bringen. Dies wird auch verkehrliche Konsequenzen mitbringen, die ich für Sie aktiv gestalten möchte. Dabei wird nicht nur der Teil an den Hallen verändert, sondern auch die verkehrliche Situation am ehemaligen Busbahnhof wird durch den Neubau des Bildungshauses für Musikschule und Volkshochschule entscheidend verändert. Aber nicht nur planerische Veränderungen werden diese Stadt bestimmen. Ich möchte ein grünes Neuss, das die Stadt lebenswert macht. Dafür müssen unsere Günflächen erhalten und ausgebaut werden.
Hammfeld:
Viele Neusser Dienstleistungsunternehmen haben sich im Standort Hammfeld angesiedelt. Namen wie 3M, Toshiba und Euromoda strahlen in die weite Umgebung aus und sind ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt. Aber auch die Bildung hat eine Heimat im Hammfeld: Das Berufsbildungszentum im Hammfeld ist technologisch auf dem aktuellen Stand und gibt allen jungen Menschen eine berufliche Perspektive.
Rheinpark-Center:
Das Rheinpark-Center ist besonders durch das Einkaufszentrum Huma bekannt. Angebunden durch S-Bahn, Bus und Straßenbahn ist das Rheinpark-Center aber auch für viele als Wohnsitz attraktiv. Durch den Umbau des Huma-Einkaufsparks zum Rheinparkcenter wurde in den vergangenen Jahre eine neue Attraktivität geschaffen.
Bürger fühlen sich von UPS, Swissôtel und ECE besser behandelt als von der Stadt
Das Rheinpark-Center ist mehr als nur ein Einkaufszentrum und Gewerbegebiet in Neuss, es ist auch Lebensraum für etwa 1500 Bewohner, und genau diese fühlten sich am Montag Abend von den dort ansässigen Unternehmen zum ersten Mal seit langem ernst genommen. Das ist das Fazit, was im Anschluss der Veranstaltung von den Bürgern gezogen wurde. Auch der Wahlkreiskandidat der SPD, Michael Ziege (21), musste dies erkennen. „Die wichtigsten Fragen bezogen sich weniger auf die Unternehmen, als mehr auf die Situation rund um das Rheinpark-Center. Die Bürger vermissen Mobilität und Sicherheit.“ Für die Unternehmen blieben lobende Worte. So freuten sich die Bürger über die Informationen zum Umbau des alten Huma-Einkaufparks und die Maßnahmen des Swissôtels, auch für die Bürger weiterhin offen zu sein. „Die Bewohner des Rheinpark-Centers identifizieren sich eher mit den Unternehmen, als mit der Stadt. Ohne so viel Engagement würde dem Stadtteil Leben fehlen“, beschreibt Michael Ziege die Situation.
Die Enttäuschung der Bürger gegenüber der Stadt ist verständlich, denn dort wird mit Informationen und Entgegenkommen gespart. So gab es keine ausführliche Information zu den Baumassnahmen auf der Hammer Landstrasse. „Außer einem Infomationsblatt und einem Artikel der NGZ wurde der Bürger nicht direkt angesprochen. Doch jeder interessiert sich hier für den Verlauf und dir weiteren Entwicklungen“, beklagt der Wahlkreiskandidat, der selber in dem Stadtteil lebt.
Ein weiteres Ärgernis der Bürger ist der öffentliche Personennahverkehr, der bei der Fahrplanumstellung Ende 2007 von der Stadtwerke Neuss stark eingeschränkt wurde. Dabei zeigt sich schon, dass die Stadtwerke Neuss nicht über die Folgen nachgedacht und die Stadt etwaig entstehende Probleme ignoriert hat. Michael Ziege berichtet: „Die Jugendlichen, die früher abends in die Innenstadt zum Feiern gefahren sind, bleiben jetzt auf der Görlitzer Strasse und verunsichern die Bürger.“ Dabei gäbe es einfache Möglichkeiten, die schon lange von den Jusos gefordert werden, um auch nachts alle Stadtteile anzufahren. So schlägt Ziege vor, dass ein Nachtbus aus der Innenstadt aus zu erst in Richtung Breslauer Strasse fährt, ohne an jeder Haltestelle zu halten, und von dort direkt Grimlinghausen ansteuert. Damit könnte man Kosten sparen und den Bürgerwillen, der hier zugleich der des Kunden ist, entgegenkommen.
Bei der Veranstaltung im Jupiter-Saal des Swissôtels blieb Kritik an der Zusam-menarbeit zwischen Mehrheitsfraktion und der Verwaltung nicht aus. So wünschen sich die Anwohner schon seit Jahren einen Zebrastreifen von der Görlitzer Strasse aus über die Breslauer Strasse zum Huma-Einkaufpark. Doch ein stellvertretendes Mitglied der CDU des Bauausschusses musste zugeben, dass der Bürgerwille bisher nicht umzusetzen war. „Hier wird nach der Devise gehandelt ‚Geht nicht, abgehakt’, doch Alternativen wurden bisher nicht vorgelegt.“
Das Rheinpark-Center lebt, wie vielen schon aufgefallen sein dürfte. Insbesondere drei Unternehmen sind für alle Entwicklungen der letzten Monate verantwortlich: ECE, UPS und das Swissotel. Während die letzten beiden bekannt sind, möchte sich insbesondere ECE vorstellen und eine Übersicht über die Entwicklungen bzgl. Huma-Einkaufspark geben.
Dafür veranstalten die drei Unternehmen eine gemeinsame Infoveranstaltung im Swissotel.
Montag, 15.12.2008, 18:00 Uhr
im Swissotel, Rheinallee 1
Jupitersaal
Ich werde dabei sein und zusammen mit Ihnen einen informatieven Abend verbringen.
Nachdem man viele Tage mitgefiebert hat, fragen sich viele, was man nun mit der Zeit anstellen soll. Mein Tipp ist sich auf die olympischen Sommerspiele 2008 in Beijing freuen. Im Gegensatz zu Sydney 2000 müssen wir auch nicht so früh aufstehen oder die Nacht durchzechen, sonder freuen und auf "nur" sechs Stunden Zeitverschiebung. Das heißt, dass die meisten Teamwettbewerbe und die Leichtathletik zu für uns humane Zeiten stattfinden. Dem entgegen stehen die Schwimmwettkämpfe, bei denen sich die Amerikaner mit der Zeit durchgesetzt haben, welche nach unserer Zeit gegen 4 Uhr stattfinden werden. Insgesamt freuen wir uns auf eine spannende Olympiade.
Neuss. Die SPD-Fraktion unterstützt die Pläne der UNIMO Real Estate AG, das Rheinpark-Center in ein modernes Einkaufszentrum umzuwandeln. Der UNIMO-Gesellschafter Ulrich Gerstner präsentierte den Fraktionsmitgliedern das Vorhaben im Detail. Die Pläne für den Umbau des bisherigen “Huma-Centers” sind ausgearbeitet worden von der Hamburger Projektentwicklungsgesellschaft ECE. SPD-Fraktionsvorsitzender Reiner Breuer: “Das Konzept überzeugt aus Sicht des Verbrauchers und wird zu einer weiteren Attraktion in Neuss und der Region führen. Wir freuen uns, dass das Rheinpark-Center hierdurch eine deutliche Aufwertung erfährt.” Zugleich forderten die Neusser Sozialdemokraten aber auch ein, dass sich der Investor an einer Verbesserung des gesamten Wohnumfeldes im Rheinpark beteiligen müsse. Weiterlesen
Nach der Berichterstattung der NGZ von heute (http://www.ngz-online.de/public/article/regional/neuss/nachrichten/518639) lenken die Stadtwerke Neuss ein und setzen einen weiteren Bus um 20:14 Uhr ein, um Kunden und Angestellte des Huma-Einkaufszentrums Richtung Innenstadt zu befördern. Dabei klingt die Begründung der Stadtwerke, weshalb man dies nicht vorher gemacht hat, etwas komisch: “Diese Situation hätten die Gutachten der Stadtwerke nicht vorhergesehen.” (Quelle NEWS 89,4) Da fragt man sich, wieso es so überraschend ist, dass Geschäfte um 20 Uhr schließen? Sowas kann man nunmal wohl nur wissen, wenn man dort wohnt, arbeitet oder Einkaufen geht.
Doch noch ist nicht alles erreicht: Wie kommt man abends aus der Stadt zurück ins Rheinpark-Center? Dabei wäre auch hier nur nötig, freitags und samstags um Mitternacht einen Buss ab Zolltor einzusetzten. Mal sehen, ob dies auch noch erreicht werden kann.
Stadtwerke gettoisieren Rheinpark-Center
Mit dem Fahrplanwechsel der Stadtwerke Neuss am 7. Januar erlebt das Rheinpark-Center herbe Einschläge im Bereich Busverkehr. Demnach fährt in der Woche der letzte Bus aus der Innenstadt um 20:20 vom Zolltor ab. „Dies ist insbesondere ein Problem für die Jugendlichen im Rheinpark-Center, die sich meist in der Innenstadt mit ihren Freunden treffen wollen“ berichtet Michael Ziege, der selber im Rheinpark-Center wohnt und damit die Situation kennt. Weiterlesen