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SPD-Fraktion für neues HUMA-Einkaufszentrum

Neuss. Die SPD-Fraktion unterstützt die Pläne der UNIMO Real Estate AG, das Rheinpark-Center in ein modernes Einkaufszentrum umzuwandeln. Der UNIMO-Gesellschafter Ulrich Gerstner präsentierte den Fraktionsmitgliedern das Vorhaben im Detail. Die Pläne für den Umbau des bisherigen „Huma-Centers“ sind ausgearbeitet worden von der Hamburger Projektentwicklungsgesellschaft ECE. SPD-Fraktionsvorsitzender Reiner Breuer: „Das Konzept überzeugt aus Sicht des Verbrauchers und wird zu einer weiteren Attraktion in Neuss und der Region führen. Wir freuen uns, dass das Rheinpark-Center hierdurch eine deutliche Aufwertung erfährt.“ Zugleich forderten die Neusser Sozialdemokraten aber auch ein, dass sich der Investor an einer Verbesserung des gesamten Wohnumfeldes im Rheinpark beteiligen müsse.

Die SPD-Fraktion diskutierte mit dem Investor, der über 100 Millionen Euro in seine Gebäude investieren wird, auch Risiken des Projekts für die weitere Entwicklung des Neusser Innenstadt und des Einzelhandels. Nach Auffassung von Reiner Breuer, der zugleich Vorsitzender des städtischen Wirtschaftsausschusses ist, solle der Neusser Einzelhandel das Projekt als Herausforderung annehmen, es in das Stadtmarketing integrieren und eine stärkere Profilbildung für die Innenstadt betreiben. Es sei vorstellbar, das „sich gegenseitig befördernde Wechselbeziehungen“ zwischen der Innenstadt und dem Rheinpark-Center hergestellt würden. Antworten hierauf erwartet Breuer aus dem Einzelhandelkonzept der Stadt Neuss, das sich noch in der Entstehung befindet.

Peter Ott, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion hält eine attraktive Anbindung des Rheinpark-Centers mit öffentlichen Verkehrsmitteln für unerlässlich und wendet sich damit gegen die Umsetzung von Sparvorschlägen zur Ausdünnung der Buslinie 842. Ott kritisiert zugleich, dass die CDU-Fraktion „blauäugig oder grob fahrlässig“ darauf gesetzt habe, dass der Projektentwickler Mfi aus Essen sein überdimensioniertes Einkaufscenter „Neuss-Arcarden“ in der Innenstadt realisieren könne. „Das Projekt ´Neuss-Arcarden` ist tot. Die CDU und der Bürgermeister haben auch hier wertvolle Zeit für die Entwicklung der Innenstadt verschenkt.“, kritisiert der SPD-Planungspolitiker. Mfi solle zu einem Verzicht auf die weitere Ausübung seiner Option zur Klärung von Grundstücksfragen gedrängt werden. Dem Berliner Projektentwickler Tenkhoff Properties solle erneut die Chance gegeben werden, zeitnah das Einkaufszentrum „Kastell-Center“ mit rund 13.000 Quadratmetern Verkaufläche an der Niederstraße zu realisieren.

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